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Fehler machen, scheitern und sich verlieren passiert jedem malin 19 Minuten gelesen

So habe ich mein neues Ich falsch ausgelebt, habe große Fehler gemacht. U. a. hatte ich Sex gegen Geld, war obdachlos, wohnte in einer Herberge ohne meine Katzen, verlor meinen Lebenswillen und kämpfte auch mit der Sexualität und Geschlechtsidentität. Ein Eingeständnis der Penelope.
 Etwas Privates  

Was ich durchgemacht habe, wünsche ich keinem, nicht einmal meinem Feind. Wobei… hm… nein, doch lieber nicht. Denn eigentlich bin ich ein lieber und hilfsbereiter Mensch, aber selbst diese Menschen können auch einmal Fehler machen, scheitern und sich verlieren.

Nachdem ich endlich die Depression fürs Erste hinter mir hatte – zumindest hatte ich das damals so wahrgenommen und gehofft –, versuchte ich, meine alte Angewohnheit, nur an andere Menschen zu denken und sich dementsprechend zu verhalten, abzulegen. Was aber nicht so einfach war.

So outete ich mich im Oktober/November 2017 als Trans-Frau per Blogartikel sowie Facebookbeitrag und nutzte einen weiblichen Namen im Alltag. Zuvor (seit Frühling 2017) hatte ich bereits nur noch Damen-Outfits getragen, aber noch meinen männlichen Namen genutzt.

Die neu entdeckte Offenheit im richtigen Maß auszuleben, die optische Umwandlung von einem Männer-Kleiderschrank zum Frauen-Kleiderschrank von Jetzt auf Gleich, sowie besonders im Folgejahr die vielen sexuellen Erfahrungen mit Frauen, haben mich sehr durcheinander gebracht und einen Kampf zwischen meiner Sexualität und Geschlechtsidentität ausgelöst. Hinzu kommt, dass meine davor fehlende Sexualität zu großen Fehlern sowie Dummheiten geführt haben.

Dazu noch die negative Denkweise, viel Geld für eine körperliche Umwandlung haben zu müssen –  auch verstärkt durch die vielen sexuellen Erfahrungen mit Frauen und den Wunsch, seine gewonnene Sexualität nicht aufzugeben – hat mich zu Entscheidungen gebracht, die mir seelisch wie beruflich groß geschadet haben.

Hinzu kommt immer noch die Schwierigkeit, ohne fremde Hilfe meine Selbstständigkeit aufzubauen. Auch ein Grund für meine damalige schlechte Lebensentscheidung. Ich muss kurz einmal Luft schnappen. … So, es geht weiter.

Ich werde mithilfe dieses Blogartikels bei mir groß aufräumen und mir einige Eingeständnisse machen und dabei ist es mir egal, wenn ein paar Menschen damit vielleicht nicht klarkommen, aber ich muss ja mit mir selbst im Reinen sein und das war in den letzten sechs Monaten nicht der Fall. Wenn ihr wüsstest, wie oft ich in dieser Zeit den Lebenswillen verloren hatte, oh je.

Wir fangen von ganz vorne an. Finanziell sah es zu Anfang meiner optischen Umwandlung sehr düster. Schon als Mann hat das Geld immer gerade so dafür gereicht, kaputte Klamotten sowie Schuhe zu ersetzen, aber Geld für große Anschaffungen war eigentlich nie da gewesen.

Aufgrund dessen, dass ich seit Ende 2015 mit meiner Gesundheit gekämpft habe, war auch mein alter Buchverlag operativ über zwei Jahre nicht aktiv und ich lebte in dieser Zeit nur von Sozialleistungen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 war ich von der Bildfläche verschwunden, war nicht bei meinem alten Buchverlag aktiv und nicht wie gewohnt regelmäßig aktiv in den sozialen Netzwerken.

Von Ende 2016 bis hin in den Frühling 2017 habe ich dann versucht, an mir zu arbeiten. Wieso hatte ich die gesundheitlichen Probleme? Was habe ich privat und beruflich falsch gemacht? Wie kann ich sowas in Zukunft vermeiden?

Auch bezüglich meiner Geschlechtsidentität hatte ich mir von Ende 2015 bis Ende 2016 viele Gedanken gemacht. So dachte ich am Anfang, ich wäre androgyn. Danach, dass ich vielleicht transsexuell bin. Und im April/Mai 2017 wurde mir dann klar, dass ich mit meinem männlichen Körper nicht leben will und am liebsten einen Frauenkörper hätte und mich darin viel wohler fühlen würde.

Da ich finanziell nicht liquide genug war, immer meine kaputten, männlichen Klamotten zu ersetzen, war es natürlich erst recht nicht möglich, einen existierenden Männer-Kleiderschrank in einen Frauen-Kleiderschrank umzuwandeln.

So nahm ich damals Anfang 2016 ein Angebot von einem Mann bei einer Transgender-Community an. Gegen ein bisschen Taschengeld hatte ich mit der Person Sex. Auf der einen Seite war ich sexuell neugierig und hatte da null Erfahrungen. Auf der anderen Seite konnte ich mit dem Geld Frauen-Klamotten kaufen und so meine Männer-Klamotten ersetzen.

Es war der Beginn eines großen Fehlers, der mich so massiv verändern würde. Ob im sexuellen Agieren oder meiner Denkweise gegenüber Männern. Ich fühlte mich dadurch immer unwohler, besonders wenn da, wo ich war, mehrere junge Männer anwesend waren. Nicht immer war somit die Sache mit Spaß vergleichbar.

Die wenigen positiven Seiten dieser Sache: Ich weiß nun sicher, dass ich Frauen beim Sex klar bevorzuge und für Männer null Gefühle – auch auf Liebe und Beziehung bezogen – habe. Zwei der vielen negativen Seiten dieser Sache: meine Angst vor Männergruppen und die einseitige Denkweise gegenüber Männern.

Ich kann echt froh sein, dass ich zumindest keine Drogen genommen oder mich betrunken habe. Denn in den ersten zwei Jahren habe ich fast alles für sehr wenig Geld gemacht. Hauptsache, man konnte sich damit auf Kleiderkreisel gebrauchte Damenkleidung und -schuhe kaufen. Später auch dann über Lidl und Takko.

Aber dann kam etwas zurück, was ich eigentlich als erledigt angesehen hatte: Meine Depression. Als ich meinen Autoführerschein im Frühling 2017 gemacht hatte, bemerkte ich meine bis dato unbekannten Stimmungsschwankungen und dass ich nicht mit Stress klar kam. Spätestens im Sommer 2017 kam dann der große Krach.

Auf einmal hatte ich massive Angst. Ich kann mich noch an ein paar Szenen erinnern, wie meine Gedanken unkontrolliert abliefen. Die Angst, dass nun von Jetzt auf Gleich viele Jahre vergehen werden, man einsam bleibt und auch einsam stirbt. Ich kam nicht mehr mit dem Thema „Sterben“ klar und vermied vieles, was meine Angst verstärkt hätte.

Als ich dann eine Anstellung mithilfe der Zeitarbeitsbranche fand, wurden meine Gedanken noch schlimmer, da dies eine rein körperliche Arbeit war und mein Kopf somit nicht abgelenkt wurde. Bis ich dann entschied, mich an meinen damaligen Hausarzt zu wenden und um Hilfe zu bitten.

Von da an war ich bis Anfang 2019 wegen Depression und Panik-/Angstattacken krankgeschrieben. In dieser Zeit hatte ich auch viel weniger Sexdates, da ich dafür keinen Kopf hatte. Aber wenn ich mal aus Geldnot ein Treffen hatte, war es in dieser Zeit meistens sehr unangenehm.

Danach verlief mein Leben wie eine Achterbahn. Das Jahr 2019 verlief gut, sexuell wurde ich dann langsam erfahrener und versuchte, zumindest Analsex nicht mehr mitzumachen und mehr Geld zu verlangen. Nun aber wollte ich meinen alten Buchverlag wieder aufbauen und dessen immer noch laufende Betriebskosten – besonders die Webseiten – mit dem Bisschen Taschengeld durch Sex bezahlen. Der negative, abhängig machende Kreislauf von Sexdates mit Männern verstärkte sich deshalb immer mehr.

In dieser Zeit kam mir auch schon der Gedanke, aus meiner ländlichen Region wegzuziehen. In eine größere Stadt zu ziehen. So erstellte ich gegen April eine WG-Anzeige. Ironischerweise wurde ich dann im Juni wegen Eigenbedarf gekündigt und gegen August fingen der circa 80-jährige Vermieter und sein Sohn an, mich zu nötigen, indem sie all meine Fenster in meiner Kellerwohnung vergitterten. Denn erstens wollte der Vermieter nicht mehr, dass meine eine Katze auf das Grundstück geht und zweitens hat er nicht verstanden, dass ich meine zweite, verschwundene Katze durch Anlockungsversuche – Nassfutter und Katzentoilette rausstellen, damit sie den Geruch des neuen Zuhauses wahrnimmt – wieder bei mir haben wollte. Für mich waren diese Monate so belastend, dass ich mich am Ende nicht mehr im Hellen rausgewagte und Angst vor dem Vermieter hatte.

Als ich dann endlich von meiner Heimat wegziehen konnte, fühlte ich mich viel besser und mir gefiel auch die Bad Kreuznacher Innenstadt bzw. deren Fußgängerzone, besonders die Neubauten. Es fühlte sich ein wenig wie in einer Großstadt an, die Neubebauung.

Aber dadurch habe ich auch mein Gleichgewicht verloren. Denn es ging mir endlich wieder richtig gut und ich lebte meine gewonnene Offenheit auch im Sexuellen immer mehr aus und erzählte einfach zu viel, auch über das WG-Leben in Bad Kreuznach. Zwar ohne Namen zu nennen, aber es war trotzdem ein großer Fehler.

Da die Dates mit Frauen sehr selten waren (meistens nur alle zwei bis drei Monate), hatte ich mein Sexualleben ins Netz verlagert. Denn durch die Dates mit Frauen bekam ich Lust auf mehr, aber dieses Bedürfnis konnte nicht erfüllt werden. So hatte ich dann Nacktbilder von mir gemacht und wegen meiner offenen Art wollten einige Frauen die Bilder sehen. Ich habe auch private, sexuelle Livestreams veranstaltet.

Ein paar Tage vor Weihnachten bekam dann meine damalige Mitbewohnerin einen Brief ohne Absender. Darin stand, dass ich offen über Instagram über die WG-Probleme geredet hatte und auch alles, was ich sexuell machte – Nacktbilder und sexuelle Livestreams.

Das schlimmste Wochenende meines Lebens bis dato, denn sie wollte, dass ich nach dem Wochenende die WG verlasse und ich war so geschockt, dass ich halb gelähmt war. Nachdem ich mich den ganzen Tag mit meinen Katzen in meinem Zimmer eingesperrt und Panik ohne Ende hatte, hat sie dann mit mir geredet und wir vereinbarten, dass ich spätestens nach – ich glaube – zwei Wochen raus muss.

Ich war dann über Weihnachten bei einem Bekannten und an den Feiertagen hatte ich nach zwei Jahren wieder meine Angstattacken. Für mich war die Zeit sehr belastend und bis Mitte Januar 2020 war meine Verfassung so instabil, dass ich mich schon selbst in eine Klinik einweisen wollte, weil ich innerlich so kaputt war und nicht mehr mit mir klar kam.

Bis Silvester war ich bei meinem Bekannten und danach dann obdachlos. Die zweieinhalb Wochen waren für mich sehr belastend. Als ich kurz vor dem Datum war, wo ich meine Katzen aus der WG holen musste, aber noch keine Lösung fand, stand ich kurz davor, durchzudrehen und hatte Angst, dass ich mich selbst aufgebe und eine Dummheit mit mir mache.

Irgendwie hatte ich dann Glück und konnte meine Katzen in ein privates Übergangsheim abgeben. Für das Taxi dorthin und zwei Monate Unterkunft der Katzen habe ich knapp über 300 Euro bezahlt (100 Euro für Nassfutter usw.).

Durch die Obdachlosigkeit und einen Aufenthalt in einer Herberge ohne meine Haustiere im Bad Kreuznacher Umland, ohne soziale Kontakte, null Mobilnetz oder WLAN im Haus und mit zwei Männern, mit denen ich nicht klar kam, war ich so mit mir am Kämpfen, dass ich mich mit sexuellen Sachen massiv abgelenkt habe.

So hatte ich mich immer mehr in diese sexuelle Richtung bewegt, bis ich einige Male so die Kontrolle darüber verlor, dass ein paar Frauen von mir Nacktbilder bekamen, die es nicht wollten. Entweder hatte ich als sehr direkte Persönlichkeit die Personen missverstanden, weil ich mich nicht in die Denkweise anderer Menschen hineinversetzen konnte oder die Frauen hatten bei meinen Umfragen in den Instagram-Stories teilgenommen, bei denen ich fragte, wer so etwas sehen möchte und sie hatten dort (eventuell versehentlich) zugestimmt. Daraufhin habe ich ihnen das dann zugesendet.

Die Wohnungshilfe war mir auch keine große Stütze, sie hatte mich sogar am Ende noch wahnsinniger gemacht. Nur die „Lebenshilfe Bad Kreuznach“ bzw. eine junge Pädagogin hatte durch wöchentliche Gespräche mein Leben langsam stabilisiert. Da erkannte ich auch, dass ich nur mit Frauen offen über mein ganzes Leben reden kann.

Mit Männern – ob im Beruflichen oder Medizinischen – habe ich nie über meine sexuellen Themen gesprochen und da war es immer mein Geheimnis, dass ich Dates mit Männern gegen Taschengeld hatte. Selbst meinem damaligen Psychotherapeuten – nach der Tagesklinik im Jahre 2018 bis 2019 – hatte ich es nicht erzählt, erst bei der jungen Pädagogin konnte ich offen über alles reden.

Das war auch die Zeit, zu der ich eigentlich schon mit den Dates mit Männern gegen Geld aufhören wollte. Aber die finanzielle Not hatte es am Ende nicht zugelassen. Durch die Obdachlosigkeit und Herberge-Zeit hatte ich am Ende 950 Euro verbrannt, allein knapp 350 Euro für meine Katzen.

Als ich dann in Heidelberg ein neues Zuhause gefunden hatte, hatte ich endlich die Hoffnung, meine soziale Isolation zu beenden. Die guten Erfahrungen in einem Mannheimer Club während der Herberge-Zeit hatten mich sehr positiv beeinflusst, bis die Corona-Beschränkungen kamen.

Ich bin so tief gefallen, weil ich in dieser Zeit einfach weiter isoliert war und mein Wunsch nach Freundinnen nicht erfüllt wurde. Der Wunsch, mit Frauen etwas zu unternehmen, sexuell vielleicht was zu erleben und nicht allein zu sein.

Immerhin habe ich aus meinem Fehler gelernt: Ich bin ein bisschen weniger offen und rede nicht mehr über andere Leute bzw. nicht über Dinge wie das WG-Leben, wenn es andere Mitmenschen betrifft. Selbst nicht, wenn ich keine Namen nenne.

Nur ein Treffen mit jungen Frauen und die nachfolgenden Gespräche hatten mich soweit aus der tiefen, negativen Depressionsphase rausgeholt, dass ich wieder einen Lebenswillen spürte.

Danach klappte es auch wieder, produktiv bei meiner im November 2019 angemeldeten Selbstständigkeit voranzukommen. Denn durch die Obdachlosigkeit und den Aufenthalt in der Herberge konnte ich mit meiner Selbstständigkeit nicht operativ starten.

So habe ich dann gemütlich im Café „Rossi“ in Heidelberg am Notebook gearbeitet, erwähnte das Café auch mehrmals auf Instagram. In dieser Zeit wurde nicht nur ich mit privaten Nachrichten über Instagram bombardiert, sondern auch das Café „Rossi“. Inhalt war immer unter anderem, dass ich ungefragt Penisbilder an Frauen geschickt habe, ich ja ein Mann wäre, welche Frechheit es wäre, dass ich die Frauentoilette benutzen dürfe und noch einiges mehr. Indirekt bemerkte ich, dass das Café „Rossi“ ebenfalls private Nachrichten in Instagram bekam, denn das Verhalten einer Mitarbeiterin – die mich damals auch zu den Frauen-Treffen eingeladen hatte – hatte sich geändert.

In der Vergangenheit hatte ich schon ein paar Mal erleben müssen, wenn Mitmenschen etwas über mich wissen, was ich nicht weiß und was sie mir auch nicht sagen, aber ihr Verhalten zu mir sich verändert. Eines Tages weiß man dann, dieses Verhalten zu erkennen.

Danach ging es mir richtig schlecht. Davor und danach – auch immer zum Wochenende –, wenn andere Mitmenschen mit ihren Freunden etwas unternahmen und ich immer allein war. Auch die Angst, dass mein Mitbewohner all das erfahren könnte und ich schon wieder meine Katzen und mein Zuhause verlieren würde.

Allein wegen der privaten Nachrichten und die Tatsache, dass das Café „Rossi“ über mein Verhalten mehrmals angeschrieben wurde, brachten mich so weit, dass ich mich so über die Nacktbilder geschämt habe, dass ich schon überlegt hatte, mir das Leben zu nehmen.

Denn ehrlich gesagt, war es mir zu viel geworden. Jedes Mal, wenn ich meine soziale Isolation beenden konnte, haben andere Menschen und manchmal auch mein eigenes Tun mich soweit gestürzt, dass ich keine Kraft mehr hatte.

In letzter Zeit hatte ich zu viel Angst, dass ich kein normales, ungestörtes Leben mehr führen kann und gewisse Leute immer all meine in sozialen Medien erwähnten Partner anschreiben und meine Fehlverhalten aufzählen. Getreu nach dem Motto mir das Leben immer schön schwer zu machen.

So betrachtet ist es kein Wunder, dass ich überlegt habe, mir das Leben zu nehmen, trotz des Lichtblicks, dass ich für meine Selbstständigkeit eine staatliche Förderung erhalten habe. Denn da erkannte ich, dass nur Geld zu haben ein Leben nicht wertvoller macht. Immer mit der Angst zu leben, dass eine gewisse Gruppe meine erwähnten Kontakte anschreibt und man nie aus der sozialen Isolation rauskommt, das wäre nie ein erfülltes Leben geworden, sondern ein Alptraum, der nie aufgehört hätte.

Durch einige Gespräche mit verschiedenen Personen, auch mit einer anderen selbstständigen Frau im Coworking Space, über meine gesamte Situation, habe ich mich nicht aufgegeben und konnte meine depressive Stimmung ein wenig unter Kontrolle halten. Es ging so mittlerweile so bergauf, dass ich nun nur noch in geringer Dosis Antidepressiva nehmen muss.

Ich schreibe diesen Blogartikel, weil ich für mein Leben kämpfen will und nicht die einfache Option wählen möchte, mir das Leben zu nehmen. Seit ungefähr Anfang Juni arbeite ich nun in Vollzeit an meiner Selbstständigkeit und konnte bisher meine Produktivität steigern. Aber ich habe immer noch Konzentrationsprobleme und deshalb ist auch meine Produktivität an manchen Tagen verbesserungswürdig, aber zumindest viel besser als in den letzten Jahren.

Am 2. Juli werde ich meine erste Therapiesitzung haben und will zwischen Ende Juli und Ende August über meine Neurologin/Psychiaterin die Hormontherapie beginnen. Ich werde meine ganze Zeit auf die Selbstständigkeit setzen und meine restliche Kraft für die körperliche Umwandlung von einem Mann zu einer Frau sammeln.

Es wird nicht einfach sein, denn die weiblichen Hormone und der männliche Blocker werden meine Stimmungsschwankungen verstärken, dazu wird meine Selbstständigkeit auch harte Arbeit sein und generell wird die Sache mit meiner nun erzählten Vorgeschichte alles andere als leicht.

Ich bitte um Eure Unterstützung, dass ich die Umwandlung und meine Firma erfolgreich umsetzen kann, allein werde ich vielleicht die Kraft nicht haben, wenn ich sehe, wie oft ich schon den Lebenswillen verloren habe.

Um auch bezüglich der Dates gegen Geld deutlich zu machen. Dies habe ich direkt beendet, als ich meine Selbstständigkeit durch die staatliche Hilfe finanzieren konnte. Ich habe sogar nun mein Profil mit den guten Bewertungen – wo ich mich gegen Geld angeboten habe -, dauerhaft löschen lassen statt nur zu deaktivieren.

Am Freitag werde ich Euch von meiner Inbound-Marketing-Agentur dessen Website sowie den ersten Agentur-Blogartikel präsentieren.