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Das Jahrzehnt für den Beginn der New Work?in 3 Minuten gelesen

Durch die Corona-Zeit verändert sich vieles in der Arbeitswelt, neue Entwicklungen wie „New Work“ nehmen extrem zu. Ob Homeoffice, Coworking, Gleitzeit, Teilzeit oder doch nicht? Ein Diskussionsaufruf von Penelope!
 Wirtschaftsthemen  

Was ist eigentlich „New Work“? Ein Überbegriff dafür, wie die Arbeitswelt in der Zukunft aussehen wird. Vor einigen Jahren fing der demographische Wandel an, dann die Vernetzung durch Social Media und nun wird durch die Corona-Zeit die Digitalisierung inklusive New Work massiv vorangebracht.

In der Arbeitswelt stellen wir uns immer mehr die Frage, ob die alten Arbeitsstrukturen noch Sinn ergeben – und das zurecht!

Die alte Denkweise eines Unternehmers ist nämlich: Feste Arbeitszeiten, ein Arbeitsplatz im Büro und in seltenen Fällen sogar „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Manchmal sogar mit unbezahlten Überstunden und Verhinderung der Entstehung eines Betriebsrates.

Im Endergebnis sinken dadurch die Produktivität, Loyalität und Zufriedenheit des Mitarbeiters, wodurch ein Unternehmen für manche (gute) Bewerber unattraktiv wird und bei einem Fachkräftemangel am Ende in Probleme gerät.

Bei New Work stehen Vertrauensarbeit und Produktivität im Mittelpunkt, wodurch sich auch der Führungsstil ändern muss.

Zusammengefasst bedeutet New Work:

  • Klassische Arbeitsstrukturen von Zeit, Raum und Organisation werden unattraktiv.
  • Führungskräfte müssen sich verändern, Vertrauen statt Kontrolle.
  • Von 8/9 bis 16/17 Uhr arbeiten, wird es in vielen Branchen in Zukunft nicht mehr geben.
  • Die Arbeit wird flexibel und projektbezogen umgesetzt.
  • Die Anzahl der Freiberufler und die Eigenverantwortung werden zunehmen.
  • Eine schnelllebige Welt, wodurch alte Strukturen unwichtiger werden.
  • Die Digitalisierung erleichtert die Arbeit und bietet Chancen für mehr Möglichkeiten.
  • Neue Kommunikationsmöglichkeiten, aber auch verwischende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.
  • New Work hinterfragt die Haltung, Kultur und Führung eines Unternehmens.
  • Eine zeitgemäße Führung auf Augenhöhe und Wertschätzung.

New Work ist somit ein klarer Gewinn für jedes Unternehmen, vorausgesetzt, die Mitarbeiter und das Management sind für Veränderungen bereit. Denn der Unternehmer bekommt dafür produktive Mitarbeiter, die noch loyaler und zufriedener sind. Er hat im Falle eines potenziellen Fachkräftemangels sogar einen Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz – und das, ohne mehr Lohn anbieten zu müssen.

Für den Mitarbeiter bedeutet New Work mehr Freiheit und Kreativität, vorausgesetzt, man ist mit seiner Arbeitsauswahl glücklich. Wenn nicht, sollte man überlegen, die Arbeit aufzugeben oder sich bei einer anderen Firma zu bewerben.

Und für mich persönlich gehört – ob bei New Work oder der „alten“ Arbeitswelt – immer dazu: persönliches Feedback, Dankbarkeit zeigen und auch mal Hilfe anbieten. Das fördert eine berufliche Beziehung und macht vieles einfacher.

Wie siehst Du New Work? Was ist für Dich wichtig? Feste oder flexible Arbeitszeiten? Homeoffice oder in der Firma arbeiten? Vielleicht bei einem Coworking-Space-Anbieter wie den Breidenbach Studios in Heidelberg und Mannheim? Oder eher kombiniert? Und was sind Deine Erfahrungen mit New Work?